
Oft schon waren es die architektonisch klaren Formen, die Geschichte machten. Beim Burj Al Arab war es die Idee, das Luxushotel optisch einem Segel nachzuempfinden. Trotz seiner wachsenden Konkurrenz wird es als Mythos unikal fortbestehen…
Äußerlich vergleichsweise schlicht in den Farben des Meeres gehalten, besticht das Sechs-Sterne-Hotel im Innern durch seine Extravaganz, die nach seiner Fertigstellung im Dezember 1999 hohe Maßstäbe setzte. Seit der Existenz des Hotel-Giganten (321 m Höhe) werden weltweite Prominenz und Möchtegerne nach Dubai angelockt.
So besteht die Möglichkeit, im hoteleigenen Fitness-Center George Clooney mit muskulöser Begleitung beim Training auf dem Power-Plate zuzusehen. Und penibel abgewischt hinterlässt er seine Trainingsgeräte…
Dubais ehemaliges Wahrzeichen – heute gilt als dieses der Burj Califa – übersteht die
Wirtschaftskrise gut ausgelastet und ohne die Preise senken zu müssen. Allein die Fahrt in einem U-Boot-Simulator zum Seafood-Restaurant laden die Gäste zur Wiederkehr ein. Ebenfalls die zum Teil exklusiv für das Burj Al Arab handgefertigten einmalig duftenden Pflegeprodukte stellen einen Magneten für die Damen dar. Selbst bei international ausgedehnter Recherche ist es nicht möglich, bestimmte Seifen in Blütenform zu bekommen.
Die Suiten aller Preisklassen erstrecken sich auf zwei Etagen und sind im pompösen orientalischen Stil gehalten. Vergoldete Wasserhähne, Rundwannen aus Marmor sowie sinnliche Polsterlandschaften und Panoramafenster perfektionieren den entspannten Aufenthalt in einer diskreten Atmosphäre. Fast ist zu erwarten, dass Scheherazade den Raum betritt, um eine Gute-Nacht-Geschichte zu erzählen…
Kleiner Spartipp: Wer nicht aus dem Stegreif die saftigen Suitenpreise berappen kann oder möchte, sollte direkt im Hotel buchen. In Zeiten der stetig wachsenden Hotel-Konkurrenz besteht die Möglichkeit eines Preisnachlasses.