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Eigentlich habe ich die Rubrik Hotelgeflüster ja für News aus dem Inneren bestimmter Hotels eingerichtet. Doch bei einem so brisanten Thema wie Spionage, macht "Geflüster" ja durchaus Sinn. Ja, richtig gelesen, es geht um Spionage und zwar in chinesischen Hotels. Hierüber berichtet heise.de und in diesem Fall sind es die USA, die das "Reich der Mitte" beschuldigen, den Internetverkehr der olympischen Hotelgäste zu bespitzeln.
So lesen wir:
Nach Angaben des republikanischen US-Senators Sam Brownback hat Peking Hotels in der Hauptstadt aufgefordert, Spionageprogramme in ihren Netzwerken zu installieren. Außenministeriumssprecher Liu sagte dazu laut dpa: "Die Kritik ist ungerechtfertigt." China solle nicht ungerechtfertigt angegriffen und die Ã-ffentlichkeit nicht in die Irre geführt werden. Mehrere Hotels, darunter auch das berühmte Peking Hotel, in dem das Internationale Olympische Komitee (IOC) absteigt, bestritten auf Anfrage von dpa ausdrücklich, dass sie Überwachungssoftware installieren mussten.
Reine Verschwörungstheorie? Schwer zu beurteilen, doch würde auch ich es mir zwei Mal überlegen, ehe ich sensible Daten über ein Hotel-Netz verschicke. Ob in China oder anderswo.
Ich finde die Vorwürfe aus den USA etwas seltsam. China überwacht das Internet bekanntermassen nahezu flächendeckend. “Spionagesoftware” in Hotelnetzwerken hätte da wohl eher den Sinn, an die Daten des Hotels zu gelangen.
Zum Thema sensible Daten auf Reisen habe ich etwas Interessantes gefunden:
http://www.sicherheitsblog.info/Blog/sicherheit.nsf/dx/2008-05-15-001