"Was für ein unheimlicher Kasten" – das waren meine ersten Gedanken, als ich das Mirage in Las Vegas aus der Ferne sah. "Was für ein unheimlicher Kasten" – das waren immernoch meine Gedanken, als ich einen Fuß in die Empfangshalle gesetzt hatte. Doch mal ehrlich: Wer es lauschig haben will, der fährt ja auch nicht nach Vegas, sondern eher in die Toskana. Nun, denn, ein Wochenende im Mirage erwartete mich und schon im Hotel dreht sich alles um Entertainment. Also los: Entertain me!
Im Moment läuft in diesem Hotel eine Show der besonderen Art. The Beatlesâ„¢ LOVEâ„¢ by Cirque du Soleil® – eine Musicalproduktion, die auch schon einen Grammy ergattern konnte. Und auch, wenn ich Musicals normalerweise nichts abgewinnen kann: In Las Vegas gehört das einfach dazu. Fazit: Ich habe es überstanden!
Was mich da schon mehr gekickt hat, waren die delphine, die im Hotel leben und der feuerspeiende Vulkan. Meine Fresse: Das alles in einem Hotel! Ich könnte euch noch mehr über weiße Tiger und tropischen Regenwald erzählen und vermutlich habe ich nur einen Teil des Hotels mitbekommen.
Denn wer in Las Vegas zu Gast ist, der will natürlich zocken. Und ich habe sogar gewonnen, wenn auch nur 45 Dollar. Ein Glück, dass ich in Begleitung war, die mich dann sofort vom Spieltisch in eines der netten japanischen Restaurants geschleppt hat. 45 Dollar weg – Magen voll und zwar mit wirklich guten Sushi.
Später haben wir dann erfahren, dass es auch ein Restaurant mit echten Renoirs im Mirage gibt. Vielleicht beim nächsten Mal.
Was gäbe es noch zu erzählen? Die Zimmer sind im großen und ganzen okay, wenn auch recht unpersönlich. Doch für knappe 100 Dollar kann man eigentlich nicht mehr erwarten. Mit 3044 Zimmern ist das Mirage eines der größten Hotels der Welt und ja: Die Hochbahn ins Hotel Treasure Island gibt es wirklich.
Alles in allem ein lohnenswerter Ausflug, auch, wenn ich danach erst einmal genug von bunten Lichtern hatte.
Vegas is echt ne geile Stadt!