Hotelstandort Berlin-Alexanderplatz
abgelegt im Archiv Hintergrund am 05.08.08

© Will Palmer
Vergessen wir für einen Moment Las Vegas und solche Touristenmonster wie Torremolinos oder Palma de Mallorca. Dann dürfte es nur noch wenige Orte mit einer solchen Hoteldichte geben, wie den Berliner Alexanderplatz, kurz "Alex" genannt. Der Berliner Tagesspiegel widmet sich diesem Thema und stellt erstaunt mit, dass schon zum jetzigen Zeitpunkt satte elf Hotels in einem Umkreis von 500 Metern auf Kundenfang gehen. Das ist eine ganze Menge, soll aber noch ordentlich erweitert werden.
Um ehrlich zu sein, bin ich ein wenig verwundert. Denn soooo schön ist der Alex ja nun wirklich nicht. Aber vermutlich ist es eher die Lage als die DDR-Ästhetik, die die Menschen in Berlins Mitte zieht. Und so lesen wir in dem Artikel auch schon über die neuen Pläne diverser Investoren:
An der Otto-Braun-Straße baut die israelische Fattal-Gruppe ein ehemaliges DDR-Kombinat zum ersten Royal-Hotel ihrer Kette Leonardo um. Die spanische Sol-Melia-Gruppe plant an der Grunerstraße, wo früher das DDR-Gesundheitsministerium stand, ein Vier-Sterne-Haus.
Ein preisgünstiges Etap-Hotel entsteht an der Mollstraße, weitere Häuser sollen gegenüber dem S-Bahnhof an der Gontardstraße sowie an der Karl-Liebknecht-Straße gebaut werden. Dort hatte die Treuhand vor zwei Jahren einen Plattenbau abreißen lassen. Der so entstandene Parkplatz wird ab Herbst bebaut.
Vermutlich ist das aber erst der Anfang.

© Will Palmer
Permalink: Hotelstandort Berlin-Alexanderplatz
Tags: Alexanderplatz Berlin Hotel Hotels
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Wong
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