
Dass Zürich eine der reichsten Metropolen Europas ist, dürfte hinlänglich bekannt sein. Und dass in der größten Stadt der Schweiz auch jede Menge edelste Hotels zu finden sind ebenfalls. Doch das neue Hotel Dolder setzt noch einen drauf, wie der Spiegel zu berichten weiss.
Eigentlich handelt es sich hier um eine Art Dornröschenschloss, dass man despektierlich fast schon als kitschig bezeichnen könnte. Eigentlich. Denn nun wurde Sir Norman Foster engagiert, um das Dolder gehörig aufzumöbeln:
m Juni 2004 schloss das 1899 erstmals eröffnete, etwas abgewirtschaftete, damals noch Grand Hotel Dolder genannte Haus. Vier Jahre und geschätzte Baukosten von rund 275 Millionen Euro später, befindet sich das Hotel in der "soft opening phase"; die ersten Suiten (ab 530 Euro) können bezogen werden. Im Frühjahr 2009 sollen der "Golf Wing", ein zweiter Neubauflügel neben dem "Spa Wing", sowie zwei zum Hotel gehörige Appartements fertig sein. Spätestens dann soll das neue alte Dolder Grand wieder Grandezza versprühen – und Fosters Architektur einen gewichtigen Beitrag dazu leisten.
Und glaubt man dem Artikel, so sollen mit dem Dolder die guten alten Zeiten des "Grand Hotels" mit all seinem glamour, all den Prominenten, all dem gesellschaftlichen Leben wieder aufleben. Ob das indes mit diesem leicht lieblosen "Relaunch" gelingt, wird sich noch zeigen. Denn so rustikal und pittoresk das alte Dolder war: Charme hatte es doch. Der neue Bau ist deutlich kühler und irgendwie auch kälter.